
Allein 26 Tote und Vermisste an einem Wochenende. Es sind erschreckende Zahlen, die die DLRG veröffentlicht. Trotz etlicher Warnungen gehen immer noch viele Menschen in Flüssen schwimmen – und riskieren auch in Seen viel zu viel. Wo liegen die Ursachen? Was können wir als Gesellschaft dagegen tun? Und wie arbeiten die vielen Retter und Ehrenamtlichen bei der DLRG? Darüber habe ich live im #mittagsmagazin von ZDF und ARD berichtet. Produktionell eine echte Herausforderung: Natürlich wollten wir nicht nur am Mainufer in Frankfurt stehen, sondern eine Rettung auch hautnah erleben, auf und im Wasser. Dazu habe ich mich in einen Neoprenanzug geworfen (gequetscht) – und bin danach in den Main gesprungen. Ich hatte keine Angst, aber Respekt vor diesem großen Fluss. Die Retter der DLRG haben mich umgehend ins Boot geholt, professionell und umsichtig. Ein spannendes Erlebnis für mich als Reporter; entscheidend aber: Wir haben auf dieses wichtige Thema aufmerksam gemacht. Die nächste Hitzewelle kommt und hoffentlich hat die DLRG dann viel weniger zu tun.
Vielen Dank an alle Beteiligten, vor allem Michael Hohmann, Präsident der DLRG in Hessen. Seit Jahren stehen wir in engem Austausch, ich schätze die vertrauensvolle und professionelle Zusammenarbeit – und habe großen Respekt vor allen, die sich bei der DLRG und anderen Organisationen für unsere Gesellschaft engagieren.
Wer mag: Auf LinedIn habe ich einen Zusammenschnitt gepostet und im ZDF-Streamingportal gibt es die gesamte Sendung zum Nachschauen.

